Bund und Land NRW sorgen für Durchbruch bei der Finanzierung
Gute Nachrichten für die Stadtentwicklung in Mülheim an der Ruhr: Die Landesregierung NRW hat das Städtebauförderprogramm 2026 bekannt gegeben. Insgesamt fließen rund 356
Millionen Euro von Land und Bund in 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen. Mülheim an der Ruhr profitiert dabei in erheblichem Maße: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) fördert ein zentrales Kultur- und Heimatprojekt in der Stadt mit 3.322.000 Euro.
Das Land übernimmt dabei den Großteil der Kosten für das folgende Bauprojekt vor Ort: Grüne Mitte / Innenstadt: Sanierung und Erweiterung des Heimatmuseums Tersteegenhaus mit einer Landesförderung in Höhe von 3.322.000 Euro.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Jan Heinisch erklärt dazu: „Die Städtebauförderung ist ein zentraler Baustein für ein lebendiges, modernes und geschichtsbewusstes Mülheim an der Ruhr. Dass nun Fördermittel in Höhe von über 3,3 Millionen Euro fließen, ist ein wichtiges Signal und eine großartige Unterstützung für das kulturelle Erbe der Stadt. Mit der Sanierung und Erweiterung des Tersteegenhauses in der Grünen Mitte werten wir nicht nur ein historisches Schmuckstück auf, sondern schaffen einen zukunftsfähigen Ort der Begegnung und Identität für alle Mülheimerinnen und Mülheimer. Die Mittel kommen direkt der lokalen Kultur und Stadtgemeinschaft zugute. Mein Dank gilt der Stadtverwaltung für die hervorragende Vorbereitung der Anträge. Da das Land den vorzeitigen Maßnahmenbeginn erklärt hat, kann es in Mülheim an der Ruhr nun ohne Verzögerung an die Umsetzung gehen.“
Text: Hansgeorg Schiemer / 22.07.2026


Bürgermeister Markus Püll, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises Heimat-museum Tersteegenhaus: „Natürlich freuen wir uns und wir sind sehr dankbar, dass just zum 10. Geburtstag unseres Freundes- und Förderkreises – er wurde Anfang Mai 2011 von zahlreichen Heimatfreunden zur langfristigen Sicherung des Heimatmuseums gegründet – ein ordentliches Geburtstagsgeschenk vom NRW-Kommunal- und Heimatministerium überreicht wird. Es macht angesichts der 2017 überraschend festgestellten Einsturzgefahr des Tersteegenhauses wieder etwas mehr Mut, dieses millionenschwere Sanierungsprojekt für das über 500 Jahre alte denkmalgeschützte und damit älteste Mülheimer Gebäude durchzustehen und zu einem guten Ende zu bringen! Es ist einmal mehr ein gutes Signal der NRW-Landesregierung, dass diesem für alle Beteiligten herausfordernden Denkmalpflegeprojekt Tersteegenhaus eine Zukunftsperspektive vermittelt wird.“ (Hansgeorg Schiemer)
Der erste „Tersteegenmarkt“ in Mülheim an der Ruhr ist nicht nur ein weiterer Höhepunkt, sondern bildet auch den Abschluss des „Tersteegen-Gedenkjahres“ 2019, in Erinnerung an den vor 250 Jahren verstorbenen weltbekannten Kirchenlieddichter und Mystiker Gerhard Tersteegen (1697-1769). In unmittelbarer Nachbarschaft lebte und wirkte er im heutigen Tersteegenhaus. Vertreter des Freundes- und Förderkreises Heimatmuseums Tersteegenhaus erwarten Sie am 2. Adsventswochenende, am Samstag (07.12.) und Sonntag (08.12.), ab 14.00 Uhr als Gäste des ersten Mülheimer Tersteegenmarktes.